Feigwarzen sind zwar unangenehm, in der Regel aber ungefährlich. Lesen Sie hier was Frauen bei Feigwarzen beachten sollten!
Feigwarzen, oder auch Genitalwarzen, sind gutartige Hautwucherungen, welche im Genitalbereich auftreten. Diese Warzen werden durch die sogenannten Humanen Papillomviren (HPV) ausgelöst. Feigwarzen sind eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten überhaupt. Sehr viele Menschen sind mit HPV infiziert, allerdings brechen nicht bei allen Betroffenen Symptome aus.
Die Warzen sind in der Regel stecknadelkopfgroß, und bräunlich, rötlich oder weiß gefärbt. Sie treten meist in großer Anzahl auf und liegen dicht beieinander. Obwohl die Warzen an und für sich meist harmlos sind, können sie für Betroffene psychisch oftmals belastend und sehr peinlich sein. Die Warzen selbst können zwar behandelt werden, allerdings wird man das HP-Virus nicht wieder los, ist es einmal im Körper. Daher können die Warzen auch immer wieder ausbrechen. Dies kann insbesondere geschehen, falls das Immunsystem geschwächt ist, wie etwa bei einer Grippe oder einer starken Erkältung.
Feigwarzen treten meist im Genitalbereich auf. Bei Frauen sitzen die Warzen häufig an den Schamlippen oder an der Scheide, beziehungsweise dem Scheideneingang. Sie können allerdings auch am After, am Gebärmutterhals sowie in der Harnröhre auftreten.
Nebst den eigentlichen Warzen treten bei Frauen meist keine Begleitsymptome auf. Teils können jedoch auch Juckreiz oder vermehrter Ausfluss auftreten, insbesondere falls die Warzen in der Harnröhre sitzen.
Feigwarzen sind eine der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Daher steckt man sich in der Regel über ungeschützten Geschlechtsverkehr mit HPV an, wodurch anschließend die Feigwarzen ausgelöst werden. Die Warzen werden durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt übertragen, weshalb man sich auch durch Oralverkehr mit Feigwarzen anstecken kann. Obwohl die Ansteckung in der Regel durch sexuellen Kontakt erfolgt, kann dies auch in seltenen Fällen über gemeinsam verwendete, verunreinigte Gegenstände oder Handtücher geschehen. Feigwarzen sind äußerst ansteckend. Ein einmaliger Kontakt mit einer infizierten Person reicht aus, um sich mit den Warzen zu infizieren.
Frauen sollten zudem beachten, dass die Feigwarzen auch bei der Geburt auf das Kind übertragen werden können. Schwangere Frauen mit HPV sollten sich daher von einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin beraten lassen.
Bei einer HPV-Infektion denken viele Frauen zurecht sofort an Gebärmutterhalskrebs. Sowohl Feigwarzen wie auch Gebärmutterhalskrebs können beide von HP-Viren ausgelöst werden. Allerdings gilt zu beachten, dass es diverse verschiedene Typen des HP-Virus gibt. Diejenigen Typen, welche Feigwarzen auslösen, sind meist nicht dieselben, welche zu Gebärmutterhalskrebs führen können. Dies soll nicht heißen, dass man Gebärmutterhalskrebs ausschließen kann, falls man Feigwarzen hat. In seltenen Fällen kann derselbe HPV-Typ für beide Erkrankungen verantwortlich sein. Daher lohnt es sich, einen PAP-Abstrich durchführen zu lassen, falls man sich mit Feigwarzen angesteckt hat. Bei einem solchen Test können Frauenärzte gefährliche Zellveränderungen feststellen, welche auf Krebs hinweisen.
Trotzdem kann gesagt werden, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Feigwarzen und Gebärmutterhalskrebs gleichzeitig auftreten, da diese Erkrankungen normalerweise von unterschiedlichen HPV-Typen verursacht werden.
Seit einigen Jahren können Frauen und Mädchen sich gegen HPV impfen lassen, spezifisch gegen diejenigen Typen, welche Gebärmutterhalskrebs auslösen. Idealerweise sollten Mädchen vor dem ersten sexuellen Kontakt in den frühen Teenagerjahren geimpft werden. Allerdings ist die Impfung auch später noch zu empfehlen. Die Impfung ist sehr sicher und schützt unter normalen Umständen zuverlässig vor Gebärmutterhalskrebs.
Bei der Behandlung von Feigwarzen haben Frauen mehrere Optionen. Die Art der Behandlung hängt von der Größe der Warzen und des Typs des Virus ab. Daher gibt es keinen einheitlichen Ansatz der Behandlung. Auch die Dauer der Behandlung variiert von Frau zu Frau.
Eine Möglichkeit für Frauen ist es, sich selbst zu Hause zu behandeln. Dabei werden unterschiedliche Salben eingesetzt, wie etwa Veregen oder Aldara. Diese Salben können tatsächlich gut gegen Feigwarzen helfen, falls sie konsequent und dem ärztlichen Rat entsprechend angewendet werden. Die Cremes sind in der Regel rezeptpflichtig.
Andererseits können Frauen die Warzen auch von einem Arzt entfernen lassen, entweder durch ein Vereisen oder durch eine Lasertherapie, welche die Warzen zerstört. Ein Arzt kann auch entscheiden, die Warzen operativ zu entfernen. Die Wahl der Behandlungsoption hängt davon ab, in welchem Ausmaß und Größe die Warzen vorhanden sind, und welche Art der Behandlung der Patient oder die Patientin wünscht.
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